Christopher McDougall – Born to run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Weltmeister
Buchbesprechung:
Christopher McDougall betreibt das Laufen als Hobby, sein Beruf hingegen ist das Schreiben. Dabei stellt sich der Journalist eine Frage: Weshalb schmerzen meine Füße? Warum schlagen sich Millionen von Läufern jährlich mit Verletzungen herum?
In einer Zeit mit Sportpädagogen und Sportmedizinischen Untersuchungen sollte das doch eigentlich ausgeschlossen sei. McDougall ging durch unzählige Zyklen der Schmerzen, verpasste sich Kortison-Spritzen und investierte in immer neue Hightech-Sportschuhe und war schon kurz davon zu kapitulieren. An einem schicksalhaften Tag sah er ein Foto von einem Mann im Lendenschurz, der grade ein 100-Meilen-Rennen durch die Rocky Mountains gewonnen hatte, mit nichts als einem Paar selbst geschusterter Sandalen an den Füssen.
Dieser Mann war ein Tarahumara Indianer im Alter von 55 Jahren. Anstatt das Handtuch zu schmeißen und die Diagnose der Mediziner „Sie sind einfach nicht zum Laufen gemacht“ hinzunehmen, macht sich McDougall auf, eine abenteuerliche Reise zu den besten aber geheimnisvollsten Läufern der Welt. Die Tarahumara Indianer leben in den von Mythen erfüllten Schluchten der Copper Canyons in Mexiko und haben sich seit Jahrhunderten unter extremen Bedingungen ihre ganz besondere Lebensweise bewahrt.
In seiner Reportage findet McDougall heraus, dass das Laufen über lange Strecken für die Tarahumara ein selbstverständlicher Akt ist und verbindet auf originelle und faszinierende Art moderne Erkenntnisse über das Laufen mit den Traditionen dieses bemerkenswerten Volks, dass gänzlich ohne Blessuren auskommt und noch wahre Freude beim Laufen empfindet. Die Weisheiten die McDougall in Mexico erlangt hat, werden für jeden reizvoll sein, der auch sein persönliches Lauferlebnis verbessern möchte um endlich wieder Spaß an seinem Hobby zu haben. So wird es zu einem Erlebnisgeschenk für jeden der es ausprobiert.
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