Hamburg Geheim. Die unbekannten Seiten der Stadt
Buchbesprechung:
Lou A. Probsthayn offeriert dem Hamburg-Besucher mit „Hamburg Geheim. Die unbekannten Seiten der Stadt“ Ecken der Freien Hansestadt Hamburg, von denen vermutlich noch kein Nicht-Hamburger etwas gehört hat und – außer wenn man das Werk nicht liest – nichts erfahren würde.
In seinem Buch führt der Autor im Rahmen von 39 Kurzgeschichten an 39 geheime Plätze in Hamburg, der zweitgrößte Stadt Deutschlands und der siebtgrößten Stadt Europas. So nimmt Lou A. Probsthayn den Leser in die „Schwarze Bar“ mit, in der vom Boden bis zur Decke alles schwarz ist, auch in der Toilette. Und auch Geheimtipps zum Shoppen und für eine Japanische Tee-Zeremonie gibt es in dem Buch. Darüber hinaus führt das Buch noch zu weiteren Orten, die auch viele der rund 1,7 Millionen Einwohner von Hamburg nicht einmal kennen. Im Buch stehen bei den Orten, die beschrieben werden, sogar Adressen.
Die Geschichten in diesem Reiseführer durch Hamburg (den Sie auch im Fremdenverkehrsamt Hamburg kaufen können) sind vom Autor Lou A. Probsthayn in Ich-Form verfasst und gibt sogar den Hamburger „Urgesteinen“ neue Perspektiven was ihre Freizeitangestaltung anbelangt. Der Autor Lou A. Probsthayn weiß im Übrigen von was er schreibt. Zwar in Berlin geboren lebt der Autor selbst seit seinem dritten Lebensmonat in Hamburg. Dort studierte er auch Germanistik und Kunstgeschichte. Lou A. Probsthayn ist Gründungsmitglied der Hamburger Autorengruppe PENG und des Hamburger Dogmas. 1991 und 1999 erhielt Lou A. Probsthayn den Förderpreis der Stadt Hamburg, 1996 ein Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung und 1997 ein Stipendiat der Kestler-Häusler-Stiftung. 2001 ging Lou A. Probsthayn schließlich als Sieger in der Sparte Prosa an der Literaturbörse beim 'Steirischen Herbst' in Graz hervor.
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