Bücher mal ganz anders

Kick-Ass

Kick-Ass

Filmbesprechung:

Dave Lizewski ist ein normaler Junge an seiner Highschool. Fast unsichtbar und mit einem Haufen Comics im Schrank meistert es seinen Alltag. Zumindest bis er anfängt sich zu fragen, weshalb es eigentlich nicht wirklich mal jemand bringt, in einem Superheldenkostüm gegen das Unrecht zu kämpfen.

Da es sonst anscheinend keiner richten will, schlüpft Dave schließlich selbst in ein grünes Ganzkörperkostüm, setzt sich eine Maske auf und bewaffnet sich mit zwei Bleirohrknüppeln. Sein Name: Kick-Ass. Sein erster Kampf als Superheld endet für ihn katastrophal, so verliert er nicht nur den Kampf gegen zwei Kleinkriminelle, sondern wird anschließend noch von einem Auto angefahren. Durch die Folgen der Verletzungen werden ihm im Krankenhaus Metallimplantate eingesetzt, mit dem Nebeneffekt, dass ein Großteil seiner Nervenenden nicht mehr funktionieren und er dadurch keine Schmerzen mehr empfindet.

Bei seinem nächsten Einsatz als Kick-Ass schlägt er sich schon besser und wird dabei von Passanten gefilmt und das Video auf YouTube veröffentlicht. Dadurch wird nicht nur die Bevölkerung auf Kick-Ass aufmerksam, sondern auch die Unterwelt kennt seitdem seinen Namen. Bei seinem nächsten Einsatz kommt ihm unerwartet die 11-Jährige Hit Girl zur Hilfe, die im Gegensatz zu ihm über ausgeprägte Kampfkünste verfügt und zusammen mit ihrem Vater als Hit Girl und Big Daddy einen echten Kampf gegen das Verbrechen und den Gangsterboss Frank D'Amico führen. Matthew Vaughns filmische Umsetzung des gleichnamigen Comics macht beim Anschauen jede Menge Spaß.

Viele sympathische Darsteller sorgen bis in kleinste Nebenrolle hinein für eine schräge Story mit vielen nerdigen Anspielungen und referieren geschickt auf Filme, die ihrerseits bereits Kultstatus genießen. Die offensichtliche Parodie auf die Großzahl an aktuellen Superhelden Filmen ist mehr als gelungen und dürfte für viele konservative Filmstudios ein Tritt in den Allerwertesten sein. View Demo Add to Cart

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