Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht
Filmbesprechung:
Anfang der 70er Jahre in Schottland. Nicolas Garrigan hat gerade sein Examen in Medizin abgelegt, da beschließt er, seinem konservativen Elternhaus den Rücken zuzukehren und in das erste Land zu reisen, auf das er auf einem drehenden Globus mit dem Finger tippt. Auf diese Weise verschlägt es ihn nach Uganda, wo er zunächst als Missionsarzt versucht der Landbevölkerung zu helfen. Bei einem Ausflug in die Stadt wohnt er einer Kundgebung des neuen Landesherrscher Idi Amin bei.
Auf dem Weg zurück zu Mission wird Nicolas zu einem Verkehrsunfall Amins gerufen wo er diesen verarztet. Amin zeigt sich begeistert von dem jungen Schotten und bietet diesem schon bald darauf an, sein Leibarzt zu werden. Ist dieser anfangs noch von der charismatischen Persönlichkeit Amins begeistert, wird er schnell zu einem seiner engsten Vertrauten, der zusammen mit dem Staatsoberhaupt in unglaublichem Luxus schwelgt und exzessive Feste feiert. Dadurch verliert er jedoch immer mehr den Kontakt zu den herrschenden Zuständen in Uganda.
Also erste Vorwürfe ausländischer Kritiker gegen Amin laut werden verteidigt er diesen noch vehement. Doch nachdem Garrigan entdeckt, das Amin den Gesundheitsminister aufgrund eines irrtümlichen Hinweises von ihm hinrichten ließ, erkennt der junge Schotte nach und nach den wahren Charakter Amins und seiner Schreckensherrschaft. Für seine Darstellung des Idi Amins erhielt Forest Whitaker den Oscar und einen Golden Globe für die beste Hauptrolle.
Regisseur Kevin Macdonald nimmt sich bei Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht viele künstlerische Freiheiten heraus. So ist die eigentliche Story dieses Politthrillers zwar frei erfunden, knüpft jedoch an reelle Ereignisse aus der Regierungszeit des ugandischen Diktators Idi Amin an. Im Abspann des Films wird darüber informiert, wie Amin die weiteren Jahre nach seinem Sturz 1979 verbrachte, bevor er 2003 im Exil starb. View Demo Add to Cart

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