Volbeat – Beyond Hell/ Above Heaven (2010)
Musikbesprechung:
Das Dänen anscheinend nicht viel von klassischen Genre-Grenzen halten beweisen Volbeat eindrucksvoll seit ihrer Gründung im Jahr 2001. Inspiration finden sie dabei gleichermaßen im Metal als auch im Punk-Rock und verbinden diese Elemente zum Sound von Volbeat. Der Gesang von Michael Poulsen ist dabei irgendwo zwischen Elvis und Glen Danzig zu Misfits Zeiten einzuordnen, so dass für Volbeat eigens der Begriff Elvis-Metal ins Leben gerufen wurde.
Diese Beschreibung trifft es auch gut, liefern doch die Gitarren meist eine brachiale Basis, währenddessen die Songs gleichzeitig über eine Eingängigkeit verfügen wie man sie oft im Punk-Rock findet. Und der Erfolg straft all diejenigen Lügen, die sich nicht mit dem ungewöhnlichen Sound der Band anfreunden konnte.
Würden Volbeat Filme produzieren, dann müsste man wohl sagen, dass Poulsen auf Beyond Hell/ Above Heaven die Geschichte weiterführt, die er auf dem grandiosen Vorgänger Guitar Gangsters & Cadillac Blood angetreten ist, während das Musikalische wieder stärker an Hits der Zeit Sad Man's Tongue oder Mary Ann's Place vom Album The Strength, The Sound, The Songs erinnert. Mit dieser Grundlage stehen die Weichen für Volbeat nun endgültig auf Erfolg.
Die Produktion des Albums ist solide und schnörkellos, hier wird nicht groß experimentiert sondern auf bewährtes gesetzt. Im gesamten strahlt Beyond Hell/ Above Heaven eine besondere Rohheit aus, so dass man sich auf das überragende Songwriting von Poulsen konzentrieren kann. Die Drums werden hart geschlagen, driften dabei aber nicht ab und halten die Songs gekonnt in der Spur. Während der Vorgänger in Finnland bereits Goldstatus erreichte, so werden Volbeat mit Beyond Hell/ Above Hell endgültig durchstarten und Metal und Punk-Rock Fans auf der ganzen Welt überrennen. View Demo Add to Cart

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