Blind Guardian – At The Edge Of Time (2010)
Musikbesprechung:
Vier Jahre sind seit dem letzten Album von Blind Guardian vergangen und auf eindrucksvolle Weise meldet sich die deutsche Powermetal-Band mit At The Edge Of Time nun zurück. Der Schwerpunkt des Album liegt Band-typisch auf anspruchsvollen und teils orchestral arrangierten Stücken, die dabei komplett ohne künstliche Synthesizer-Sounds auskommen und mit einer massiven und glasklaren Produktion glänzen können. Wiederholungen sucht man bei Blind Guardian auch nach so vielen Jahren im Geschäft immer noch vergebens, so dass sich die Songs sehr individuell geben und durch hohe Qualität auszeichnen. Was dabei herauskommen kann wenn man Heavy Metal Bands mit klassischen Orchestern kombiniert haben andere bereits vorgemacht, was Blind Guardian allerdings in der Eröffnungshymne Sacred Worlds vom Stapel lassen, liefert auf eine einzigartige Weise eine bisher nicht dagewesene Symbiose dieser Genres. Selbiges gilt für den Ausklang des Albums mit dem Stück Wheel of Time. Zwischen wuchtigen Orchester-Einsätzen und den unverwechselbaren Gesängen von Hansi Kürsch, kommt das Stück War Of The Thrones mit einer klassischen Bar-Piano Eröffnung daher. Überhaupt wird mit den Gesängen viel Richtung Queen gearbeitet, so dass bereits viele Stimmen laut wurden, dass Blind Guardian mit At The Edge Of Time wieder an ihre Erfolgsalben anknüpfen können und den Geist der klassischen Blind Guardian Tage heraufbeschwören könnten. Weiter nach oben kann der Weg für Blind Guardian eigentlich nicht mehr führen, denn da befindet sich die Band schon seit Jahren, was auch die gigantischen Produktionen der letzten Alben verdeutlichen und von Kritikern in den höchsten Tönen gelobt wurde, während hingegen die orchestralen Arrangements viele Fans der frühen Stunden eher verschreckt haben. Mit At The Edge Of Time schafft die Band nun eine Vereinigung der alt hergebrachten Klänge, die trotz der bestehenden Orchestereinsätze auch die alten Fans zurück bringen sollte. View Demo Add to Cart

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